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Chronik

>>Tipp: Direkt zur neusten Chronik

 

0. Vorwort

 

Will man die Geschichte des TTC Lettenreuth schildern und einen Einblick in sein Innenleben geben,
dann fließen neben Daten und Fakten auch Ereignisse ein, die, wenn überhaupt, meist nur am
Rande vermerkt werden können. Auf der Fahrt zu Spielen, in geselliger Runde nach Spielen
oder bei Festen und Feiern werden sie immer wieder erzählt, die Geschichten oder
Geschichtchen, die bei Zuhörern meist Aufmerksamkeit und sehr oft Heiterkeit
hervorrufen oder immer noch Anlass zu Diskussionen geben. Gerade aber diese kleinen
Episoden zeigen, dass 25 Jahre TTC Lettenreuth nicht nur eine Abfolge von unzähligen
Spielen, sondern vor allem auch eine Vielzahl von zwischenmenschlichen Begegnungen mit
allen möglichen Unwägbarkeiten gewesen ist.
Um so bedauerlicher, dass eine Chronik, wenn sie auch noch so ausführlich wäre, diese
Begebenheitennicht wiedergeben kann. Wir haben uns bemüht, wichtige Ereignisse
herauszustellen und die damit in Verbindung zu bringenden Namen ins rechte Licht
zu rücken.
Sollte jemand vergessen worden sein oder sich nicht entsprechend erwähnt fühlen,
so bitten wir um Nachsicht, denn es bedarf einer immensen Kleinarbeit, den Werdegang
des TTC zu rekapitulieren, Wichtiges darzustellen und scheinbar Nebensächliches
wegzulassen. Für die Zusammenstellung der Vereinsgeschichte war es interessant
und erfreulich zugleich, auf die lückenlosen und persönlich
gehaltenen Aufzeichnungen der bisherigen Schriftführer Georg Bähr, Bettina Lutter
und jetzt Bernhard Klerner zurückgreifen zu können. Ihnen sei an dieser Stelle für ihre Arbeit
herzlichst gedankt.


1. Die Gründung des Vereins

 

Aus alten Chroniken geht hervor, dass in Lettenreuth bereits seit 1945 auf alten
Sperrholzplatten, Wirtshaustischen und mit selbstgebastelten Schlägern Tischtennis
gespielt wurde. Da die materiellen Möglichkeiten begrenzt waren und Fußball
traditionell dominierte, blieb es lange Zeit beim zaghaftenPing-Pong im privaten Bereich.
Dies änderte sich im Herbst 1971, als mit immer größer werdender Begeisterung bei
Philipp Gack und Georg Bähr eine zunächst kleine Schar unter sehr beengten Verhältnissen
fast regelmäßig das Spiel mit dem kleinen, weißen Ball pflegte. Für einen großen
Motivationsschub sorgte dann noch Herbert Müller,der zu dieser Zeit schon aktiv beim
TV Marktgraitz sein Können unter Beweis stellte.
Die Überlegenheit,die er an der Platte demonstrierte, stachelte den Ehrgeiz der
Trainingsbesessenen noch mehr an.
In den folgenden Monaten wurde der Gedanke immer konkreter, einen Tischtennisverein
zu gründen.
Die sportlichen Voraussetzungen schienen gegeben, die Zahl der Interessierten nahm
ständig zu und die Räumlichkeiten wurden den Ansprüchen bald nicht mehr gerecht.
Im Januar 1972 führten wir erste Vorgespräche und man einigte sich nach zahllosen,
teilweise recht lebhaften Diskussionen, eine Unterabteilung der SV Lettenreuth zu gründen.
Am 2.3.1972 war es soweit. Heinz Hillebrand, der jetzige SV-Vorstand, eröffnete die erste
Zusammenkunft. Es trugen sich 28 Sportfreunde als Gründungsmitglieder
der SV-TT-Abteilung ein.
Helmut Wenzel wurde als 1. Abteilungsleiter einstimmig gewählt. Auf seine Anregung hin
spendeten alle Gründungsmitglieder 10 DM, um einen finanziellen Grundstock zu legen.
Am 4.3. bzw. 7.3.1972 wurden zwei gebrauchte Turnierplatten in Hassenberg gekauft.
Da keine andere Möglichkeit bestand die Platten abzuholen, führte man den Transport zur
Gaudi aller mit dem Viehtransporter von Philipp Gack durch.
In diese Zeit fiel eine Unzahl von Freundschaftsspielen, in denen es galt, Erfahrungen zu
sammeln und zu lernen. In Erinnerung blieb dem Chronisten vor allem das Spiel in
Motschenbach,in dem der erste Sieg einer Herrenmannschaft gefeiert werden konnte.
Er beschrieb auch die Bedingungen beim 11:5 Sieg: Beim Betreten des Saales und beim
Einspielen wurden Unmengen von Staub aufgewirbelt, so dass erst nach einer gemeinsamen,
halbstündigen Reinigungsaktion um Punkte gespielt werden konnte.
Eine Seite im Protokollbuch war dem Schriftführer das nächste Freundschaftsspiel gegen
Breitenloh wert, bei dem es heiß her ging. Das schon legendäre Einzel des Sportfreundes
Recknagel gegen den Italiener Diani heizte die Stimmung bei Spielern und Zuschauern
dermaßen an, dass man am Ende bei der 9:7 Niederlage weiß Gott nicht mehr von
einem Freundschaftsspiel sprechen konnte.
Das erste offizielle Training begann am 16.3.1972 im Saale Fuß. Der Andrang war in
all den kommenden Jahren nie so groß, wie zu dieser Zeit. Ein umfangreicher Plan
musste aufgestellt werden, um dem Ehrgeiz der Trainingswilligen gerecht zu werden.
Selbst Wecker wurden herangezogen, um für einen minutiös einzuhaltenden
"Schichtwechsel" an den Platten zu sorgen.
In der Folgezeit nahm man an Turnieren und Verbandsspielen teil. Außerdem fanden
einige Veranstaltungen statt (z.B. Kerwestanz), um die Kassen zu füllen.
Am 31. Januar 1973 trennte sich der TTC von der SV Lettenreuth und ein
selbständiger Verein entstand. Anfangs wirbelte die "Abnabelung" viel Staub auf,
zu Unrecht, wie sich herausstellen sollte. Wie in der großen Politik machte das Wort von
der "friedlichen Koexistens" die Runde.
Es dauerte erfreulicherweise nicht lange, bis persönliche Belange hintangestellt wurden
und das Interesse dem eigentlichen Ziel galt: Der Freude am Sport und an der Geselligkeit.
Was nach Meinung manch Außenstehender bald zum Scheitern verurteilt sein sollte, gedieh
jedoch zusehends und hat seither einen kaum mehr wegzudenkenden Platz im Lettenreuther
Vereinsleben. Dazu trug im besonderem Maße das persönliche Engagement des 1. Vorstandes
und ehemaligen Abteilungsleiters Helmut Wenzel bei. Beim Durchblättern alter Akten aus
dieser Zeit wird einem klar, mit welcher Hingabe und unnachahmlich akribischer
Genauigkeit der Verein damals geführt wurde.
2. Vorsitzender war zu dieser Zeit Alfons Göhring, Schriftführer und Kassier Georg Bähr,
der, so können wir heute getrost sagen, immer, gerade aber auch in schwierigsten Zeiten,
ein Garant dafür war, dass das Vereinsschiff klaren Kurs beibehielt. Die Anzahl der bei ihm
abgehaltenen, geheimen Krisensitzungen kennen nur Insider.


2. Der TTC Lettenreuth als eigenständiger Verein

 

1973 beteiligte sich der TTC erstmals mit zwei Damen-, zwei Herren und zwei
Jungenmannschaften an den offiziellen Punktespielen der Kreisligen Lichtenfels.
Die erste Meisterschaft wurde von der 1. Jugendmannschaft in der Saison 1974/75 mit
imponierenden 28:0 Punkten nach Lettenreuth geholt. Diesen Erfolg feierte man gleich
gebührend mit einem Schlachtfest.
In der Saison 1975/76 gelang der 1. Herrenmannschaft der Aufstieg in die Kreisliga I.
Leider musste man ein Jahr später wieder den Abstieg in die Kreisliga II in Kauf nehmen.
Postwendend glückte allerdings in der Saison 1977/78 der Wiederaufstieg.
Im Jahr 1980 musste der Spielbetrieb aus internen Gründen nach Neuensee verlegt werden.
Für alle Aktiven bedeutete dies eine große Belastung. Die Folge: Alle Jugendmannschaften
wurden vom Spielbetrieb zurückgezogen. Dazu kam die Erkrankung des 1. Vorsitzenden
Helmut Wenzel. Eine vorgezogene Neuwahl war nötig. Der Aktive Herbert Müller stellte sich
der Verantwortung und wurde neuer Vorstand. 1982 verstarb unser Ehrenmitglied und
langjähriger Vorstand Helmut Wenzel. Ein denkwürdiges Spiel der 1. Herrenmannschaft fand
im gleichen Jahr statt. Am Ende der Saison standen sich nämlich der TSV Buch und der
TTC Lettenreuth in einem Ausscheidungsspiel um den Klassenerhalt gegenüber. Dramatisch
war nicht nur der Spielverlauf, sondern vor allem die Ermittlungdes Absteigers. Das Spiel
endete 8 : 8, Satzgleichheit lag auch vor und dann passierte das, womit wirklich keiner
gerechnet hatte - die Bälle mussten ausgezählt werden. Der Jubel kannte keine
Grenzen, als Sportfreund Wilfried Heine lapidar erklärte: Ihr steigt nicht ab, ihr habt
717 Bälle, Buch hat 716! Ein einziger Ball entschied somit über unseren Verbleib
in der Kreisliga I!
Als "Entschädigung" dafür gewann der TSV Buch das Endspiel im
Eckhardt - Pokal in der darauffolgenden Saison in Staffelstein gegen unsere
Vertretung mit 5 : 3.
1983 begannen die ersten Besprechungen für den Bau eines Kulturhauses. Da jedoch
nicht vor sechsJahren mit dem Baubeginn gerechnet werden konnte, einigte man sich darauf,
den Saal Fuß zu renovieren. Nach der Faschingssaison 1984 wurden die Arbeiten mit
drei anderen Vereinen in Angriff genommen.
Im Juli des gleichen Jahres erfolgte ein erneuter Wechsel in der Vorstandschaft und
Rudi Appel übernahm die Führung. Der TTC erhielt einen großen Zulauf, so dass bald
das 100. Mitglied in unsere Reihen aufgenommen werden konnte. Für 1984/85 wurden drei
Herren-, zwei Damen- und zwei Jugendmannschaften gemeldet. Auch mit den sportlichen
Leistungen ging es bergauf, zur Freude aller. So gelang der 1. Herrenmannschaft 1986
erstmals der Gewinn des Eckhardt-Pokals.
1986 legte Rudolf Appel aus beruflichen Gründen die Vorstandschaft nieder und
Heinz Irblich sprang in die Bresche.
Im Mai 1987 konnte die lang ersehnte Einweihung des neuen Kulturhauses gefeiert
werden und dem Umzug des TTC stand nichts mehr im Wege. In diesem Jahr scheiterte
die 1. Herrenmannschaft unglücklich in einem Ausscheidungsspiel gegen Oberlangenstadt
am Aufstieg in die Bezirksliga III Lichtenfels / Kronach.
In den folgenden Jahren hatte der TTC einen leichten Rückwärtstrend zu verzeichnen. Es
mussten zwei Jugendmannschaften, eine Herrenmannschaft und eine Damenmannschaft
zurückgezogen werden.
Im Jahr 1990 wechselte die Vorstandschaft erneut. Herbert Müller übernahm wieder
das Amt.
Mit dem TTC ging es schnell steil bergauf. So ist es nicht verwunderlich, dass
die Saison 1990/91 als die sportlich erfolgreichste in die Vereinsgeschichte des
TTC Lettenreuth eingeht. Die Damen wurden Meister und stiegen in die Bezirksliga III auf.
Zudem holten sie sich auch noch den Eckhardt-Pokal. Da wollte die 1. Herrenmannschaft
nicht nachstehen und erreichte ihr Ziel "Meister" und war damit Aufsteiger in die
Bezirksliga III Kronach / Lichtenfels.
Abgerundet wurden die Erfolge mit der Vizemeisterschaft der 2. Herrenmannschaft.
Hier muss einfach erwähnt werden, dass alle sportlichen Erfolge nur mit Aktiven aus den
eigenen Reihen erzielt wurden.
1993/94 gewann die 1. Jungenmannschaft nochmals den K.-H.-Eckhardt-Pokal.
Ansonsten verliefendie letzten Jahre ohne sonderliche Höhepunkte, sieht man einmal
vom Einzug der 2. Mannschaft in das Pokalendspiel auf Kreisebene im Jahr 1996 ab.

Mehrere höherklassigspielende Gegner wurden bezwungen, ehe man im Endspiel trotz einer guten
Leistung mit 1:5 unterlag. Erfreulich auch die Tatsache, dass die 1. Herrenmannschaft den
Abstieg aus der Bezirksliga III im Jubiläumsjahr verhindern konnte und die 2. Herrenmannschaft
sogar lange Zeit um den Aufstieg in die Kreisliga II mitspielte. Die Damen erlebten ein
sportliches Tief und mussten in die Kreisliga II absteigen. In der niedrigeren Klasse
werden sich dann hoffentlich aber wieder mehr Erfolge einstellen, vielleicht klappt es
sogar mit dem Wiederaufstieg.


3. Ausblick

 

Wie eingangs erwähnt, ist 25 Jahre TTC Lettenreuth nicht nur eine Abfolge unzähliger
Spiele. Es ist uns deshalb ein Bedürfnis, den Leuten zu danken, mit denen wir in dieser Zeit
auf sportlichem oder auch privatem Weg zu tun hatten. Obwohl nicht zu jedem und jederzeit
herzlichster Kontakt bestand, können wir doch sagen, dass uns trotz allen Ehrgeizes bzw. sportlicher Rivalität
gute Beziehungen zu anderen Vereinen und deren Aktiver am Herzen gelegen haben. Für die
Zukunft wünschen wir allen TT - Spielern Gesundheit, sportlichen Erfolg und weiterhin eine
gute Zusammenarbeit mit dem TTC Lettenreuth.

 

4. Weiterführung: Der TTC Lettenreuth seit 1997

 

 

1997 - das Jubiläumsjahr (25 Jahre TTC):

 

Der TTC Lettenreuth feierte im Mai im Rahmen einer Sportwoche sein 25jähriges
Bestehen.
Höhepunkt war der Festabend im geschmückten Kulturhaus, in dessen Verlauf
verdiente Sportler und Funktionäre geehrt wurden. Vorsitzender Müller war sichtlich
erfreut über die große Anzahl der Mitglieder und Gäste, die dieser Jubiläumsfeier
beiwohnten. In seinem Bericht ließ er die Zeit seit der Gründung des TTC Revue
passieren. Man könne sicher von Stolz reden, wenn man diesen Geburtstag
als Mitglied miterlebe und Freude über überwundene Schwierigkeiten sportlicher,
finanzieller, organisatorischer und nicht zuletzt auch menschlicher Art empfinden.
Die Frauen und Männer der ersten Stunde hätten den Verein auf eine solide und
dauerhafte Grundlage gestellt. Der Kameradschaftsgeist der Gründerzeit sei stets
erhalten geblieben und habe sich gerade in schwierigen Zeiten als tragende Säule des
TTC erwiesen.
Kreisvorsitzender Hartmut Müller und der Vorsitzende des TTC, Herbert Müller, ehrten
dann eine Reihe verdienter Mitglieder. (siehe Ehrungen)
Bürgermeister Fred Köhlerschmidt beglückwünschte den TTC zu 25 Jahren
Tischtennissport. Es gebe kaum einen Verein in der Gemeinde, der innerhalb kurzer Zeit
eine so stürmische Aufwärtsentwicklung verzeichnen konnte. Dies sei der verdiente Lohn
für harte und konsequente Arbeit.
Stellvertretender Landrat und BLSV-Vorsitzender Georg Dora sprach von Freude und Ehre
zugleich.
Aus dem kleinen Pflänzlein von 1972 sei ein stolzer Baum geworden. Dora überreichte
den Ehrenteller des BTTV und den Bezirksehrenteller des Kreises Lichtenfels.
Kreisvorsitzender Hartmut Müller überbrachte die Glückwünsche der Tischtennisvereine
des Kreises Lichtenfels und Pfarrer Scherbel wünschte dem TTC weiteres Blühen und Gedeihen.
Gemeinderat Heinz Hillebrand gratulierte im Namen aller Ortsvereine und überreichte Geschenke,
die vor allem für die Jugendarbeit verwendet werden sollten.

Danach bekundeten viele Vereine ihre Verbundenheit mit dem Jubiläumsverein.
Anlässlich des Jubiläums wurden an drei Tagen verschiedene Turniere mit benachbarten und
befreundeten Vereinen durchgeführt. Nicht nur diese Pokalspiele, sondern auch die
freundschaftliche Atmosphäre nach den Begegnungen beim gemütlichen Beisammensein
sowie die gelungene Durchführung rundeten das Geschehen um das Jubiläum ab.
Sportlicher Höhepunkt des Jahres war aber zweifelsfrei die erstmalige Erringung
der Seniorenkreismeisterschaft der Herren. Für die Endrunde hatten sich neben
Lettenreuth die etablierten Mannschaften aus Altenkunstadt, Burgkunstadt und
Lichtenfels qualifiziert.
Im Halbfinale bezwang der TTC Post Lichtenfels mit 6:2, im Finale wurde Burgkunstadt
mit dem gleichen Ergebnis "abgefertigt". Lettenreuth spielte mit Bernhard Klerner,
Günter Tischer, Herbert Müller und Ägidius Jakob. Ein Riesenerfolg zum Jahresabschluss!

 

1998 - das Jubiläumsjahr des Vorstandes

 

Unser Vorstand Herbert Müller lud anlässlich seines 50. Geburtstages zu einem
Spanferkelessen im "Gick" ein. Günter Tischer, 2. Vorstand, überreichte ein Präsent
und einen Strauß Blumen.
Besonders erfreute unseren Herbert aber ein Foto der TTC-Familie und eine Urkunde,
die seine Leistungen und Verdienste um den TTC aufzeigten. Gefeiert wurde bis spät in
die Nacht.
An dieses Fest und an die Zeche wird sich Herbert noch lange erinnern.
Am 31. März verstarb überraschend Gründungsmitglied Herbert Citron. Bei der Beerdigung
erwiesen ihm die TTC-ler die letzte Ehre, Vorstand H. Müller legte einen Kranz nieder und
sprach tröstende Worte.
Gute Platzierungen der einzelnen Mannschaften kennzeichneten die abgelaufene Saison 97/98.
So belegte die 1. Herrenmannschaft in der Bezirksliga III einen beachtlichen 3. Platz. Hier ist bemerkenswert, dass Lettenreuth gegen Schwürbitz ein "historischer" Sieg (9:7) gelang, auf der
anderen Seite machte man den Nachbarn zum Meister, weil man gegen Post Lichtenfels gleich
zweimal als Sieger von der Platte ging.
Heinz Fischer, ehemaliger Kassier des TTC, und Bernd Wenzel, langjähriges Mitglied, feierten
ihren 50. Geburtstag. Die Vereinsführung gratulierte und stattete jeweils einen Besuch ab.

 

1999 - das Jahr der 2. Herrenmannschaft

 

Das Jahr begann im geselligen Bereich mit einem deftigen Kesselfleischessen.
Pünktlich früh um 10 Uhr am 20. Februar lieferte Ä. Jakob den frisch zubereiteten
Spint an. Für Sauerkraut und Brot hatte er auch gesorgt. Allerdings war die Resonanz
gering. Nur acht aus dem harten Kern ließen es sich nicht nehmen, ein paar gemeinsame
Stunden im Kulturhaus zu verbringen.
Wir mussten uns allerdings fragen, ob sich der geringe Aufwand einer solchen Veranstaltung
noch lohnt.
Im März feierte Mitglied Otto Sünkel seinen 65. Geburtstag. Vorstand H. Müller überreichte
ein Präsent.
Das nervenaufreibende Kopf-an-Kopf-Rennen in der Kreisliga III West zwischen
Lettenreuth II und Schwürbitz III wurde im Mai entschieden. Auf Grund des besseren
Spielverhältnisses konnte sich die "Zweite" ungeschlagen mit 34:2 Punkten vor dem
punktgleichen TV Schwürbitz III die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisliga II sichern.
Dem Meisterteam gehörten an:
Günther Gack, Dieter Fischer, Heinz Irblich, Alexander Lutter, Herbert Müller,
Uwe Jakob und Ägidius Jakob.
Am 21. Mai veranstaltete der TTC ein Hobbyturnier für Jugendliche. Trotz Werbung
erschienen nur drei Buben und ein Mädchen. An die Sieger des kleinen Turnieres wurden
Pokale und Urkunden überreicht. Auch wenn sich der TTC mehr erhofft hatte, so darf
nicht aufgegeben werden, sich um Nachwuchsarbeit zu kümmern.
Am 17. Juni wurde bei Achim Göhring gepoltert. Vor allem die 2. Mannschaft war vertreten
und feierte gebührend. Friseur Georg Reuder, eines der letzten Lettenreuther Originale,
beging am 24.10. seinen 80. Geburtstag. Vorstand H. Müller überreichte ein Geschenk.
Am 2.11. wurde Eduard Raps 50 Jahre.
Der Jahresabschluss wurde am 8. Januar 2000 nachgefeiert.

 

2000 - das Jahr des Abstieges und der Feiern

 

Desinteresse, Bequemlichkeit oder was? Nur 6 Aktive nahmen am Presssack-Cup,
der ja traditionell zwischen Hin- und Rückrunde durchgeführt wird, teil. Es zeichnete
sich leider immer mehr ab, dass gesellige Anlässe nicht mehr so wahrgenommen werden,
wie sich die Vorstandschaft das wünscht. Einzelne Personen im Verein gaben sich in
jüngster Vergangenheit oft Mühe und organisierten geselligkeitsdienliche Aktionen, aber
der Anklang war leider gering, schade!
Im Gasthaus zum "Goldenen Hirschen" beim Heinz Fischer feierte die TTC- Gemeinde
den Jahresabschluss diesmal "rechtzeitig". Interessant dabei war die Präsentation von
altem Bildmaterial (Dias) durch Alfred Klerner. Manche Begebenheiten aus der "Urzeit"
des TTC wurden wieder lebendig und sorgten für Gesprächsstoff.
Am 13. Januar feierte Reinhard Schnapp seinen 50. Geburtstag.
Schammendorf, ein kleiner Ort hinter Weismain, war am 11. Mai Schauplatz des
Polterabendsvon Klaus und Silvia Jakob. Aktive aus der 1. und 2. Mannschaft feierten
bis spät in die Nacht (und in den Tag) hinein. Bei der kirchlichen Trauung standen aktive
Spieler des TTC Spalier. Gezecht wurde anschließend noch beim "Gick" in Schwürbitz.
Ehrenmitglied Alfons Göhring wurde am 13. Mai 70 Jahre und Mitglied Gerhard Sünkel
feierte am 8. Juni seinen 60. Geburtstag.
Am 17.06 verstarb Mitglied Georg Reuder im Alter von 80 Jahren.
Einen weiteren Polterabend gab es am 29. Juni in Lettenreuth anlässlich der Hochzeit
(1. Juli) von Michaela Gack und Christian Hagenbucher.
Ein Wermutstropfen war der fast unvermeidliche Abstieg der 1. Herrenmannschaft aus
der Bezirksliga III nach neunjähriger Zugehörigkeit. Dies war zu Beginn der Rückrunde
absehbar, weil mit Günter Tischer und Markus Klerner zwei dauerverletzte Stammspieler
ersetzt werden mussten. Als auch noch Georg Gahn zum Saisonendspurt ebenfalls
verletzungsbedingt ausfiel, war der Abstieg trotz großen Kampfes nicht mehr aufzuhalten.
Am 26. November feierte Alfred Klerner seinen 50. Geburtstag.
Anlass zur Freude gab es beim Anblick der Halbzeittabelle im Dezember:
In der Kreisliga I, Herren, führte der TTC mit nur einem Verlustpunkt vor der
Post aus Lichtenfels. Ob der angepeilte sofortige Wiederaufstieg klappen würde?
Auf eine sehr erfreuliche Resonanz stieß der am 29. Dezember durchgeführte
Kameradschaftsabend der TTC-Familie. Herbert Müller begrüßte ca. 40 Mitglieder,
Gönner und Freunde. Da die Feier im Kulturhaus stattfand war genügend Bewegungsfreiheit
vorhanden und die "Familie" konnte unter sich bleiben. Übereinstimmend waren alle der
Meinung, dass solche Veranstaltungen weiterhin im Kulturhaus stattfinden und die
Organisation von Speisen und Getränken in eigenen Händen liegen sollte.

 

2001 - das Jahr der Freude, der Trauer und des Jubels

 

Erst himmelhoch jauchzend, dann zu Tode betrübt - und am Ende gab es doch noch
den Wiederaufstieg in die Bezirksliga III zu bejubeln. Der wechselhafte Saisonverlauf
der 1. Herrenmannschaft des TTC bot reichlich Gesprächsstoff in
der Jahreshauptversammlung im Kulturhaus. Vorsitzender Herbert Müller zeigte
sich in seinem Rückblick vor allem bei den Herrenvertretungen des TTC recht zufrieden.
Die Damen des TTC spielten dagegen eine recht
unglückliche Saison, mussten sie doch nach der Vorrunde die Mannschaft
verletzungsbedingt aus der Kreisliga I zurückziehen. Die 1. Herrenvertretung stand
nach der Vorrunde auf Platz eins.
Die schwere Krankheit von Bernhard Klerner und die Verletzung von
Günter Tischer schwächten aber das Team. Im entscheidenden Match gegen
Post Lichtenfels vor großer Zuschauerkulisse spielten die Nerven nicht mit und die
Gäste aus der Kreisstadt gewannen die Meisterschaft.
Dennoch wurde der erhoffte Aufstieg erreicht, da der TTC vom freiwilligen Abstieg
des TV Unterwallenstadt in die Kreisliga I profitierte.
Beim Jubiläumsturnier des TTC Scherer&Trier nahm unsere 2. Herrenmannschaft
mit großemErfolg teil. In der Besetzung H. Müller, U. Jakob, Ä. Jakob und A. Lutter
holte man den Pokal in bemerkenswerter Manier nach Lettenreuth.
Im Zuge der Euroeinführung wurden die Mitgliederbeiträge bei der
Generalversammlung neu festgelegt: Erwachsene zahlen ab 2001 20 €, Jugendliche 10 €.
Im Oktober feierte Mitglied Peter Sünkel seinen 65. Geburtstag.
Ein sportliches Highlight war neben dem Aufstieg der 1. Herren sicherlich der erneute
Gewinn der Seniorenkreismeisterschaft. Nicht so sehr das Endspiel gegen den
TTC Unterzettlitz, das 6:0 gewonnen wurde, wird in Erinnerung bleiben, nein, es war
das Halbfinale gegen den Nachbarrivalen aus Schwürbitz. Die Schwürbitzer galten in
der Aufstellung Birke-Gagel,Heinel, Lutter und Bittruf in diesem Turnier als klare Favoriten.
Doch die Lettenreuther wussten sich zu wehren und steigerten sich in eine hervorragende
Form. Den Weg zum nicht erwarteten Sieg bahnten bereits die beiden Doppel, die sicher
gewonnen wurden. B. Klerner brachte seine Mannschaft weiter in Führung, doch
Birke-Gagel und Lutter konnten auf 2:3 verkürzen. Dann kam die eigentliche Überraschung.
Mit jeweils 3:0 machten Tischer gegen Bittruf, B. Klerner gegen Birke-Gagel und
Gahn gegen Heinel alles klar. Damit war der Weg frei zum erneuten Titelgewinn.
Die Jahresabschlussfeier am 29.12., wiederum abgehalten im Kulturhaus, zeigte, dass
der TTC ein lebendiger Verein ist, bei dem Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn groß
geschrieben werden.

 

2002 - das Jahr der Jugend

 

Am 7. Februar, gleich bei der 1. Ausschusssitzung gab es ein Hähnchenessen.
Brigitte Müller (Geburtstag am 28. Januar) war die edle Spenderin anlässlich ihres
50. Geburtstages.
Bei der Generalversammlung am 15.06. war von einem abwechslungsreichen Sportjahr
die Rede; ein ganz entscheidender Punkt ist allerdings die Forcierung der Jugendarbeit
gewesen. Diese Arbeit trug eindeutig die Handschrift von unserem Kassier Georg Gahn.
Er war und ist Motor und Lenker des "Unternehmens" und wird dabei hervorragend
unterstützt von Dieter Fischer. So konnten zwei Jungen- und eine Mädchenmannschaft
für den Spielbetrieb gemeldet werden. Durch die Initiative im Jugendbereich erhöhte sich
nebenbei die Mitgliederzahl auf 101 Mitglieder! Natürlich war der erheblich größere
Aufwand an organisatorischen Maßnahmen (Trainings- und Spielbetrieb,
Fahrteinteilungen, usw.) nur mit gemeinsamen Anstrengungen zu bewältigen. Jeder
musste (in irgendeiner Form) mithelfen!
An die Gemeinde Michelau wurde im November ein Antrag auf dauerhafte Nutzung
eines Gemeinschaftsraumes im neuen Feuerwehrgerätehaus gestellt. Immer deutlicher
zeigte sich, dass die räumlichen Verhältnisse den vielfältigen Anforderungen unseres Sportes
nicht mehr gerecht werden.
Am 14. Dezember feierte unser Aktiver Ägidius Jakob seinen 60. Geburtstag. Die
Vorstandschaft gratulierte und überreichte ein Präsent.
Der Kameradschaftsabend am 28. Dezember im Kulturhaus war ein voller Erfolg,
insbesondere durch die Teilnahme vieler Jugendlicher. Für Speis und Trank war bestens
gesorgt und die von G. Gahn aufwendig inszenierten Spiele sorgten für Abwechslung.
Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass die Jugendlichen für ihre Betreuer Georg G.
und Dieter F. Präsente parat hatten und damit deren hervorragende Arbeit zusätzlich
würdigen wollten.
Weiter so mit der Jugend!

 

2003 – das Jahr der Reformierung

 

Mit der Durchführung des „Presssackcups“ startete der TTC ins neue Jahr.

Obwohl nur neun Aktive teilnahmen, waren alle der Meinung, dass diese Tradition nicht aufgegeben werden sollte.

Hans Dyroff und Günther Fischer (Gründungsmitglied!) feierten ihren 60. Geburtstag.

Einen großen Erfolg errang Günter Tischer beim Kreisranglistenturnier in Burgkunstadt: Ungeschlagen setzte er sich in der B – Klasse durch und schaffte verdient den Aufstieg in die A – Klasse.

Den unvermeidlichen Aufschwung im Jugendbereich dokumentierte die Teilnahme des Nachwuchses an den Spielen der Verbandsrunde, am Trainingsbetrieb und an den Vereinsmeisterschaften.

Die Betreuer der Nachwuchscracks, Georg Gahn und Dieter Fischer,luden deshalb auch zu einem Saisonabschlussessen ein und führten dabei auch die Ehrung der verschiedenen Vereinsmeister durch.

Bei der Jahreshauptversammlung konnte Vorstand Herbert Müller nicht nur deshalb einen sehr optimistischen Blick in die Zukunft werfen.

Insgesamt steht der TTC sportlich und wirtschaftlich auf einem soliden Fundament: Die Damen errangen in der Kreisliga I ungeschlagen mit 35 : 1 Punkten den Meistertitel, die 1. Herrenmannschaft beendete die Saison auf dem 6. Tabellenplatz. Durch die Reformierung der Ligen auf Bezirksebene wären somit Ausscheidungsspiele notwendig geworden, wenn nicht der TSV Ebermannschaft den Aufstieg geschafft hätte.

Das große Zittern blieb uns also erspart, das „Abenteuer“ Bezirksliga III Bamberg/Forchheim/Lichtenfels konnte beginnen.

Die 2. Herrenvertretung musste zwar den Abstieg aus der Kreisliga I in Kauf nehmen, was aber schon im Vorfeld zu erwarten war. Sehr viel Diskussionsstoff über einen langen Zeitraum bot die Nutzung der Duschen und des Gemeinschaftsraumes im neuen Feuerwehrgerätehaus. Nach Gesprächen mit anderen Vereinen und persönlichen Kontakten mit der Gemeinde Michelau hat sich der TTC entschlossen, auf die Nutzung des Gemeinschaftsraumes zu verzichten, weil die Bedingungen für uns inakzeptabel sind. Zudem kommt auf uns eine Erhöhung der Nutzungsgebühren zu, was eine noch nicht kalkulierbare Belastung darstellt.


Zwei erfreuliche sportliche Meldungen bildeten den Ausklang des Jahres: Zum einen errang die Seniorenmannschaft Ü 40 bei den Mannschaftsmeisterschaften in der Besetzung B. Klerner, G. Tischer, G. Gahn und D. Fischer die Vizemeisterschaft, zum anderen liegt die 1. Herrenmannschaft in der Bezirksliga nach der Vorrunde auf einem nicht erwarteten, beachtlichten 4. Platz. Das Ziel „Klassenerhalt“ ist damit greifbar nahe.

 

2004 - das Jahr der Jugend und der Senioren

 

Das neue Jahr begann traditionell mit dem Kameradschaftsabend. Vorstand Herbert Müller begrüßte in der voll besetzten Kulturhalle nahezu alle Aktive mit Anhang. Er zeigte sich besonders erfreut beim Anblick der vielen Jugendlichen, die seit einem Jahr wieder am Spielbetrieb teilnehmen. Die Verantwortlichen hatten wieder einmal dafür gesorgt, dass der Abend für alle, nicht nur wegen des schmackhaften Essens, ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird. In einer Ausschusssitzung im März erklärten wir uns bereit, die Reinigung der Halle zu übernehmen, um der Erhöhung der Nutzungsgebühren entgegen zu wirken. Aber schon bei der ersten großen Reinigungsaktion zeigte sich, dass dafür sich auch Leute zur Verfügung stellen müssen!

Sportlich verlief die Saison recht erfolgreich. In der Jahreshauptversammlung zeigte sich Vorstand H. Müller mit dem Abschneiden aller Mannschaften sehr zufrieden. Besondere Erwähnung verdiente die 1. Jugend, die ungeschlagen den ersten Platz in der Kreisliga II belegte. Müller bedankte sich vor allem bei den Jugendtrainern Georg Gahn und Dieter Fischer, die maßgeblichen Anteil am Aufschwung hatten. Folgende Mitglieder feierten in diesem Jahr "runde" Geburtstage: Bernhard Klerner, Wilfried Löffler, Helmut Tauber, Manfred Sünkel, Horst Wenzel, Andreas Scharr (alle 50 Jahre), Philipp Gack (60 Jahre), Georg Reuder (65 Jahre) und Otto Sünkel (70 Jahre). Gegen Ende des Jahres gab es noch Erfreuliches, aber auch äußerst Betrübliches: Zum einen konnte die 1. Jugend (A. Werner, D. Fischer, T. Gahn ) den K.-H. Eckhardt - Pokal auf Kreisebene gewinnen, zum anderen sicherte sich die Seniorenmannschaft Ü 40 (Klerner B., Tischer G., Gahn G., Fischer D.) die Kreismeisterschaft. Die große Freude über beide Titel wurde getrübt durch die Nachricht vom Tode unseres Gründungsmitgliedes und langjährigen Kassiers Georg Bähr. Ohne ihn, das kann mit Fug und Recht behauptet werden, stünde der TTC Lettenreuth bestimmt nicht so da wie jetzt. Nie hat sich Georg Bähr in den Vordergrund gedrängt, aber immer waren seine Ideen,seine Meinungen und seine KritikenAntriebe für unsere gemeinsamen Vorhaben. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

2005 – das Jahr der Abstiege und Niederlagen

 

Erster gesellschaftlicher Höhepunkt war der alljährlich im Januar stattfindende Kameradschaftsabend im Kulturhaus. Die Verantwortlichen hatten sich alle Mühe gegeben, der „TTC – Familie“ einen schönen Abend zu bereiten. Uwe Jakobs Beitrag – er hatte wichtige und interessante Momente des vergangenen Jahres auf DVD gebrannt – lockerte zudem das Ganze etwas auf. Im April und Mai feierten die Gründungsmitglieder Werner Fichtel (50) und Alfons Göhring (75)Geburtstag. Ein weiteres Highlight war dann im Juli die Hochzeit von Kerstin Jakob mit Thomas Rehe. Vor allem der zünftige Polterabend in Schammendorf mit anschließendem „Umtrunk“ in der Weismainer Stadthalle wird in Erinnerung bleiben – es fehlte an nichts!

Viel Gesprächs- und Diskussionsstoff lieferten allerdings die sportlichen Berg- und Talfahrten der TTC – Mannschaften. Erfreulich in jedem Fall die Leistung der Jungenmannschaft, die nach dem Sieg über Ebermannstadt an der Endrunde der Bezirksfinalisten in Rugendorf teilnehmen durften und dort nur knapp scheiterten. Ein toller Erfolg für die Jungen (Tobias Gahn, Alexander Werner und Dirk Fischer) und deren Betreuer Georg Gahn und Dieter Fischer! Fast unvermeidlich aber der Abstieg der Herren I aus der neuformierten Bezirksliga. Der 9. Platz in der 12er Liga war letztendlich zu wenig, um dem Abstieg zu entgehen. Der ständige Druck des Gewinnenmüssens hat allerdings auch am Nervenkostüm gezerrt und etwas vom „Spaßfaktor“ genommen. Nicht anders erging es der 2. Herrenmannschaft, die auch bis zum letzten Spieltag gezittert und gehofft hat. Dennoch blieb auch ihr der bittere Abstieg in die Kreisliga III nicht erspart.

Gegen Ende des Jahres noch einmal drei sportliche Höhepunkte. Drei Mal nahe dran, und doch am Ende mit leeren Händen dagestanden! Zunächst im letzten Punktspiel der Vorrunde beim Rivalen um die Meisterschaft ,dem TV Oberwallenstadt, ein 7:9 (kein Doppel gewonnen!), dann ein 4:6 der Senioren bei der Endrunde in Hochstadt gegen Schwürbitz (D. Fischer hatte mehrere Matchbälle und einen Sieg, der das Weiterkommen bedeutet hätte, auf dem Schläger!) und zu guter Letzt die 4:5 Niederlage im Eckhardt – Pokalendspiel (ein überragender Christopher Sandberg war leider zu wenig!). So ist Sport! Nächstes Jahr wird alles besser …

 

2006 – das Jahr der verpassten Möglichkeiten

 

Die beiden Herrenmannschaften hatten nach ihren Abstiegen den sofortigen Wiederaufstieg im Visier. Lange Zeit sah es so aus, als ob sie es schaffen könnten, denn sowohl die 1. als auch die 2. Vertretung hatte bis zum letzten Spieltag ihre Chance. Aber beide Teams verpassten jeweils knapp ihr Ziel. Ein neuer Anlauf muss deshalb in der kommenden Saison genommen werden.

Same procedure as last year im Eckardt-Pokal: Mit dem gleichen Ergebnis wie im letzten Jahr (4:5) kam das Aus gegen Schmeilsdorf, allerdings schon in der dritten Runde.

Besser erging es den Senioren Ü 40 und Ü 50. Beide Teams qualifizierten sich für die Endrunde und konnten hervorragende Platzierungen erreichen: Die Ü 40- Mannschaft wurde Dritter, die Ü 50er musste nur der „Post“ auf Grund des schlechteren Satzverhältnisses den Titel überlassen. Zu erwähnen ist auch, dass sich Bernhard Klerner bei den Senioren-Einzelmeisterschaften in Weismain die Titel im Einzel und im Doppel (zusammen mit H. Müller, Post SV Lichtenfels) in der AK II sicherte.

Nahtlos in die Reihe der verpassten Möglichkeiten fügt sich der 2. Platz der Jungen im Pokal ein. In einem auf gutem Niveau stehenden Endspiel bezwang die Mannschaft des TV Oberwallenstadt das Team des TTC mit 5 : 2.

Bleibt noch zu erwähnen, dass im gesellschaftlichen Bereich die Abläufe der Feste und Feiern den letzten Jahren ähnlich waren. Runde Geburtstage haben gefeiert Uwe Jakob (40), Heinz Hillebrand (60), Werner Lutter und Peter Sünkel (70). Ehrenmitglied Alfons Göhring feierte Goldene Hochzeit.

Das nächste Jahr wird das Jahr der genutzten Möglichkeiten!

 

2007 - das Jahr der Hoffnungen


Das Jahr 2007 begann mit dem alljährlichen Kameradschaftsabend. Alle anwesenden Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins – unter anderem Fredy Recknagel mit Gattin - wurden vom Vorstand Herbert Müller herzlichst begrüßt. Nach einigen ermutigenden Worten vom Vereinsvorstand, wegen des knapp verpassenden Aufstiegs im Jahr 2006, folgte ein gemeinsames Essen und gemütliches Beisammensein.

Ebenfalls noch im Januar fand der, wie immer gut besuchte, Pressackcup statt. Nach spannenden Spielen und etwas „verwirrendem“ Modus standen sich im Endspiel die Paarungen Dieter Fischer / Uwe Jakob und Klaus Jakob / Bernhard Klerner gegenüber. Wie „erwartet“ gewannen Uwe Jakob und Dieter Fischer klar mit 3:1 in den Sätzen. Die anschließende Brotzeit schmeckte wie immer. Auch Fredy Recknagel ließ sich die Teilnahme nicht entgehen.

Zwei Jahre nach ihrem Abstieg 2004/05 aus der 3. Bezirksliga und nach dem knapp verpassten Aufstieg im Jahr 2006 kehrt unsere 1. Herrenmannschaft, nach einer starken Leistung, wieder in diese Klasse zurück. Mit einer grandios gespielten Saison in der 1. Kreisliga stellte sie die Meisterschaft, verbunden mit dem Aufstieg, schon zwei Spieltage vor Beendigung der Rundenspiele sicher.

Unsere 2te Herrenmannschaft glänzte mit dem 2ten Platz in der 3. Kreisliga West, der bedauerlicherweise nicht zu einem Aufstieg in die 2. Kreisliga reichte.

Die 1te Jungenmannschaft erreichte am Ende der Saison den 3ten Platz in der 1. Kreisliga. Hier war, wie auch bei den Herren II, mehr drin.

Außerdem holte sich der TTC Lettenreuth bei den Senioren 40 die MM-Kreismeisterschaft. Die Akteure unserer Senioren 40 zeigten vor allem im Endspiel gegen die Vertretung des TTV 45 Altenkunstadt eine überragende Gesamtleistung und sorgten durch ihren 4:2 Erfolg für Furore.

Runde Geburtstage in diesem Jahr feierten Günter Tischer (50) und Ägidius Jakob (65). Beide wurden von den Vorstandsmitglieder im Namen des Vereins gratuliert.

Zum Abschluss der Saison ging diesmal die Jahreshauptversammlung recht zügig von statten. Bei seinem Jahresrückblick sprach Herbert Müller von einer herausragenden Saison für Erwachsene und Jugend. Im Anschluss fand die Meisterschaftsfeier der Herren I statt.

Denn gute sportliche Leistungen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl sind die Trümpfe des TTC Lettenreuth.


2008 -  das Jahr der Erfolge


Im Jahr 2008 feierten Herbert Müller (60), Dieter Fischer (50) und Günther Fischer (65) ihren Geburtstag. Das langjährig aktive Gründungsmitglied Günther Fischer verstarb am 18.07.2008.

Trotz des verlorenen Spiels gegen Schwürbitz, stieg unsere Jungenmannschaft von der 3ten in die 2te Kreisliga auf. Um so mehr ist dieser Aufstieg zu bewundern und einzuschätzen, zumal die Nachwuchsspieler einen großen Teil ihrer Matches ohne ihre Nr. 1 Christian Gahn auskommen mussten.

Unser 2tes Herrenteam erspielte sich mit 38:2 Punkten ungeschlagen die Meisterschaft und errang damit den Aufstieg von der 3. in die 2. Kreisliga.

Die 1te Herrenmannschaft hielt sich in der 3. Bezirksliga mit dem 8ten Platz kurz vor den Abstiegsrängen.

Am Ende der Saison stand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und Meisterschaftsehrungen auf dem Programm. Durch die Wiederwahl aller Vorstandsmitglieder wurde deren ausgezeichnete Arbeit im Verein bestätigt. Herbert Müller hatte ein Lob für die Jugendlichen parat, die sich engagiert um die kürzlich eingerichtete Homepage des Vereins mit Erfolg kümmern.

Die Abstimmung für einen eingetragenen Verein wurde einstimmig von der Versammlung genehmigt. Der Eintrag ins Vereinsregister folgt.

Im Anschluss an die Versammlung wurden alle Anwesenden zu einer Grillparty eingeladen.

 

2009 -  das Jahr der Jugend und der zweiten Mannschaft

 

Das Jahr 2009 begann mit erfreulichen Nachrichten. Zum Abschluss der Saison im April stand fest, dass die Jugendmannschaft des TTC-Lettenreuths mit einem Punkteverhältnis von 25:3  von der 2ten in die 1te Kreisliga aufsteigt.

Unsere 2. Herrenmannschaft schaffte trotz verlorenem Relegationsspiel den Klassenerhalt da letztendlich noch ein Platz in der 2. Kreisliga frei blieb. Die 1. Mannschaft hielt sich mit 15:21 Punkten auf dem 5. Platz in der 3. Bezirksliga.

In der Kulturhalle ermittelte die Tischtennisjugend im April, wie jedes Jahr, ihren Vereinsmeister. Nach harten Begegnungen trat Christian Gahn als Sieger des Turniers hervor. Michael Schlottke belegte den zweiten Platz, gefolgt von Kevin Dietrich, Matthias Irblich und Julian Zethner.

Auch ein großer Teil der Herrenmannschaft war zu der alljährlichen Vereinsmeisterschaft zusammengekommen. Christopher Sandberg, der Titelträger der letzten Jahre, konnte auch dieses Jahr nicht vom Thron gestoßen werden. Auf Platz zwei spielte sich Markus Klerner, gefolgt von Uwe Jakob, Herbert Müller, Tobias Gahn und Georg Gahn.

Ohne großes Tamtam feierte die TTC-Gemeinde am 23. Juli eine Abschlussfeier der Saison. Essen und Getränke übernahm der Verein. Dank des schönen Wetters war dies eine gelungene Veranstaltung bis in die späten Abendstunden.

Im September spendierte der TTC Lettenreuth allen aktiven  Mitglieder, von den Herren bis zur Jugend, ein komplettes Sortiment an Spielkleidung. Also einen Trainingsanzug, ein T-Shirt und eine Sporthose. Die Herren erhielten zusätzlich noch eine Sporttasche. Das sorgt für ein gutes Bild nach Außen und jetzt können alle einheitlich bei den Punktspielen auftreten.

Ende Dezember fand der wie immer gut besuchte Presssack-Cup statt. In diesem Jahr nahmen 14 Akteure am Zufallsdoppelturnier teil. Auch Jugendliche waren mit dabei, von denen es Christian Gahn bis ins Halbfinale schaffte. Insgesamt wurden sechs Runden gespielt, wobei nach jeder Runde eine neue Auslosung statt fand. Im Finale kam es zu einer spannenden Auseinandersetzung: Die Brüder Markus und Bernhard Klerner mussten gegen Vater und Sohn Ägidius und Klaus Jakob antreten. Die Jakobs gewannen mit 3:2. Den dritten Platz sicherten sich Günter Tischer und Christopher Sandberg, die gegen Alexander Lutter und Christian Gahn mit 3:0 gewannen. Es folgte ein gemütliches Beisammensein.

Der TTC Lettenreuth gratulierte Gerhard Lutter (50), Sünkel Otto (75), Gack Philipp (65), Reuder Georg (70), Klerner Markus (40) und Eduard Raps (60) zum Geburtstag.

 

2010 -  das Jahr der Senioren

 

Unser Jahr begann mit der schon fast zur Tradition gewordenen Winterwanderung zur „Dunkelhütte“ zu der alle Mitglieder am 05.01. eingeladen waren. Mit 16 Leuten einschließlich unserem Ehrenmitglied Manfred Recknagel und Gattin machte sich der TTC auf den Weg nach Obersdorf, um bei ein paar gemütlichen Stunden den Jahresabschluss zu feiern. 

Das Jahr 2010 war leider nicht nur von erfreulichen Ereignissen geprägt: Am 5. April verstarb Philipp Gack im Alter von 65 Jahren. Er hat den Verein mit gegründet und wurde anlässlich seines Geburtstags zum Ehrenmitglied ernannt. Jahrelang spielte Philipp als humorvoller, tadelloser Sportsmann in der 1. und 2. Mannschaft des Vereins. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. 

Im Hinblick auf die Vereinsmeisterschaften war der Spitzenspieler der 1. Herren Christopher Sandberg wiederum das Maß aller Dinge. Er sicherte sich den 1. Platz im Einzel, Doppel und im Pokalspiel. 

Zu Recht trägt das Jahr 2010 den Titel „- Das Jahr der Senioren“. Im Dezember trafen sich die Senioren 50 des TTC Lettenreuth, TV Schwürbitz, TTC Tüschnitz und TTC Burgkunstadt in Schwürbitz zur Hauptrunde der Kreis-Mannschaftsmeisterschaft. Interessante Begegnungen gingen dabei über die Bühne, wobei der TTC Lettenreuth im Endspiel dem Gastgeber TV Schwürbitz entgegenstand. Überraschend holten die Lettenreuther Dieter Fischer, Herbert Müller und Bernhard Klerner einen 4:1 Sieg gegen den Topfavoriten Schwürbitz. 

Am 05.05.2010 begrüßte Vorstand Herbert Müller die zahlreich erschienenen Mitglieder zur alljährlichen Generalversammlung. Herbert Müller war erfreut über das Geleistete in sportlicher Hinsicht und gab Überblick über das abgelaufene Sportjahr. Er dankte allen, die im Verein für die reibungslosen Abläufe sorgten und nannte hierfür den Zusammenhalt als Garant. Spitzenspieler Christopher Sandberg erhielt eine besondere Würdigung für seine Leistungen. Neben dem Bericht des Kassiers Georg Gahn, hatte auch Bernhard Klerner eine Jahreszusammenfassung parat.  Bernhard Klerner hob die über 16 Jahre geleistete Arbeit G. Gahns als Kassier hervor, der in diesem Jahr seine Ämter abtritt; Georg hat nebenbei mitgeholfen, die Jugendarbeit zu forcieren, er hat die Homepage des TTC mitgestaltet und immens viel Kleinarbeit geleistet, um den TTC nach außen darzustellen. Anschließende Neuwahlen brachten Markus Klerner als neuen Kassier und Markus Gack als Vereinsadministrator hervor. Die Jugendbetreuung wird wieder Dieter Fischer übernehmen. Traditionsgemäß fand nach der Versammlung unser Grillfest statt, bei dem wie immer für Essen und Getränke bestens gesorgt war. 

 

2011 - das Jahr der Höhen und Tiefen 

 

TTC Lettenreuth am Ligaziel - so lautete die Schlagzeile im ObermainTagblatt am 2. Mai. Der 1. Vertretung gelang der Klassenerhalt im "Nachsitzen". Im entscheidenden Spiel um den Verbleib in der Bezirksliga mussten wir gegen die DJK Weingarts (Kreis Forchheim) antreten. Mit 3:1 gingen die TTCler in Führung, die jedoch mit vier Erfolgen der DJKler in einen 3:5 Rückstand umgewandelt wurde. Aber die Lettenreuther kämpften unverdrossen weiter - und dies mit Erfolg. Vor dem abschließenden Doppel lagen wir wieder mit 8:7 in Führung und hätten uns sogar eine Niederlage leisten können, da wir in den Sätzen deutlich vorne waren.. Aber das Doppel Chr. Sandberg/M. Klerner ließ nichts anbrennen und so konnten wir nach dem Matchball die Arme in die Höhe reißen. Die Zweite landete am Ende der Saison in der Kreisliga II auf einem gesicherten Mittelfeldplatz (Rang 6), ebenso wie die Jungenvertretung in der Kreisliga I (4. Rang). Bei der Saisonabschlussfeier ließ Vorstand H. Müller die sportlichen Höhepunkte noch einmal Revue passieren, musste aber die Auflösung des Jugendteams konstatieren. Durch Jugendfreigaben konnten manche Jugendliche in den Erwachsenebereich eingegliedert werden. 

Mit zwei Dreiermannschaften besuchten wir unsere TT-Freunde im August in Teuschnitz zu einem Turnier. Erinnerungen wurden aufgefrischt, denn die damalige Bezirksliga Lif/KC wurde ja bekanntermaßen aufgelöst. Wie zu erwarten dauerte der Besuch bis in die Morgenstunden. Den Teuschnitzern sei an dieser Stelle für ihre außerordentliche (Gast)freundschaft gedankt. Zu gegebener Zeit sollen die "Rückspiele" stattfinden.

Nicht gerade verheißungsvoll war der Auftakt in den Spielbetrieb für die neue Saison. Nach verletzungsbedingten Ausfällen in der 1. Mannschaft war bald klar, dass der Abstieg aus der Bezirksliga nicht zu vermeiden ist. Einigkeit herrschte über die neuen Zielsetzungen: Die Erste sollte so gut es geht den Spielbetrieb mit Anstand zu Ende bringen, die Zweite sollte durch die Ausfälle nicht zu sehr beeinträchtigt werden, um den Klassenerhalt in der Kreisliga II zu schaffen.

Obwohl für die Endrunde bei den Senioren Ü40 und Ü50 qualifiziert, mussten wir auch hier die "Segel streichen". Kurzfristig wurden beide Veranstaltungen krankheitsbedingt abgesagt.

Eine derartige Beeinträchtigung unseres Spielbetriebes hat es seit der Vereinsgründung noch nie gegeben. Gerade in solchen Phasen ist unser Teamgeist gefordert - und der wird auch im kommenden Jahr gebraucht!

In Abwesenheit von Abonnementssieger Christopher Sandberg fanden die diesjährigen Vereinsmeisterschaften statt. Hier spielte sich die Jugend nach vorne. Markus Klerner holte sich den Sieg im Einzel und im Pokal, jeweils gefolgt von dem stark spielenden Markus Gack. Im Doppel setzte sich Georg Gahn mit Markus Gack durch. Den Jahresabschluss bildete diesmal der Presssack-Cup. Hier siegten Uwe Jakob/Markus Klerner.

Für das kommende Jahr bleibt zu hoffen, dass uns die alten Tugenden des TTC wie Kameradschaft, Gemeinschaftgefühl und Einsatzbereitschaft über die momentanen Personalprobleme hinweghelfen. Es kommen auch wieder bessere Tage!

 

 

2012 -  das Jahr des Abstieges aus der Bezirksliga

 

Das Jahr begann traditionell mit unserem Kameradschaftsabend. Die geplante Winterwanderung nach Schneckenlohe fiel aber buchstäblich ins Wasser, nicht jedoch das gemütliche Beisammensein. Der "harte Kern" ließ es sich im Ponyhof gut gehen und Kassier Markus Klerner musste den Geldbeutel weit öffnen.

Am Ende der Rückrunde im Mai stand fest:

1. Nach langjähriger Zugehörigkeit zur Bezirksliga III muss die 1. Mannschaft in die Kreisliga I absteigen. Der Abstieg war bereits lange vorher absehbar und auf Grund einer noch nie dagewesenen Verletzungsmisere unvermeidlich.

2. Die 2. Mannschaft verbleibt in der Kreisliga II. Aber es hätte auch anders laufen können. Nach einer hervorragenden Rückrunde scheiterte man erst im Relegationsspiel um den Aufstieg nur hauchdünn gegen den Post-SV Lichtenfels.

Den Saisonabschluss bildete eine Wanderung nach Obersdorf mit Einkehr in die "Dunkelhütte".

Die Generalversammlung am 9. Mai bestätigte  die gesamte Vorstandschaft im Schnelldurchgang. Optimismus und Zuversicht verbreitete der 1. Vorstand Herbert Müller im Hinblick auf die neue Saison.

Um das 40-jährige Bestehen unseres Vereines nicht ganz zu übergehen richteten wir am 7. September ein Mini-Jubiläumsturnier aus. Daran nahmen der TTC Küps, der TTC Teuschnitz und die beiden Lettenreuther Mannschaften teil. Es gab schöne und spannende Spiele, auch wenn der Bieranstich schon vor dem ersten Ballwechsel stattfand. Die Gäste entpuppten sich als "Feierbiester". Bis spät in die Nacht wurde gelacht, gesungen und an alte Zeiten erinnert.

Die Vereinsmeisterschaften brachten im Großen und Ganzen die zu erwartenden Ergebnisse. Sieger wurde Christopher Sandberg vor Markus Klerner und Tobias Gahn. Den Sieg im Doppel holten sich Christopher Sandberg und Markus Klerner. Im Pokalturnier setzte sich ebenfalls Christopher Sandberg durch, der im Endspiel Günter Tischer bezwang.

Am Jahresschluss führten wir noch bei guter Beteiligung den Presssack-Cup durch. Durchschaubar ist nun endlich das System, nach dem die Sieger ermittelt werden. Hier setzten sich Günter Tischer und Dieter Fischer vor Matthias Lutter und Christopher Sandberg durch. Bei einer zünftigen Brotzeit ließen wir das Turnier und damit die sportlichen Aktivitäten in diesem Jahr ausklingen. 

 

 

2013 - das Jahr des unverhofften Wiederaufstieges

 

Der TTC startete mit einem Kameradschaftsabend in das neue Jahr. Uwe Jakob und Vorstand Herbert Müller organisierten Anfang Januar eine Feier, zu der sich fast die gesamte TTC-Familie im festlich geschmückten Kulturhaus einfand. Für Essen und Trinken war wie immer bestens gesorgt.

Nach den ersten Punktspielen der Rückrunde stand fest, dass die 2. Herrenvertretung gegen den Abstieg ankämpfen würde. Nach dem mäßigen Start der 1. Mannschaft mit einer Niederlage in Schmeilsdorf und einem Unentschieden in Unterzettlitz konnte niemand ahnen, wie sich die Dinge entwickeln sollten.

Am Ende rettete sich die Zweite mit einem famosen Endspurt selbst und verblieb somit in der Kreisliga II. Als sensationell kann man durchaus die Leistung der Ersten bezeichnen. Obwohl man während des weiteren Saisonverlaufes des Öfteren Spielerausfälle zu verkraften hatte, wurden alle Spiele gewonnen. Und es war wirklich sehr überraschend, wie die Siege gegen die Favoriten Altenkunstadt und Unterzettlitz zustande kamen.

Es versteht sich von selbst, dass diese Erfolge im Anschluss an die Jahreshauptversammlung gebührend gefeiert wurden.

Im September starteten wir in die neue Saison, beide Herrenvertretungen mit der Zielsetzung "Klassenerhalt". Am Ende der Vorrunde war jedoch allen klar, dass dieses Ziel nur ganz schwer zu erreichen sein wird, weil die Spielerdecke langsam immer dünner wird.

Dennoch gilt: Abgerechnet wird zum Schluss und kampflos wird sich keine Mannschaft ihrem Schicksal ergeben.

Mal sehen, wie sich die Dinge 2014 entwickeln!

 

 

2014 - das Jahr der Neuorientierung

 

Vorstand H. Müller begrüßte am 3. Januar 26 Aktive, Freunde und Gönner des TTC zur Jahresabschlussfeier im Kulturhaus und gab einen kurzen Rückblick auf die abgelaufene Halbserie. Er bedankte sich bei allen Aktiven, die viele Spielerausfälle kompensieren mussten, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Aber was einen Verein ausmacht sind nicht nur die sportlichen Aktivitäten, so Müller, sondern auch gemeinsame Unternehmungen und Aktivitäten neben der Platte. Sein Dank galt auch Uwe Jakob, der für die Organisation der Feier verantwortlich zeichnete.

Am 10.01. fand der traditionelle Presssack-Cup auf dem Programm. Im Endspiel setzten sich Ch. Sandberg/U. Jakob klar gegen M. Klerner/M. Lutter durch.

Sportlich konnten wir mit dem Abschneiden der beiden Herrenvertretungen nicht zufrieden sein. Die 1. Mannschaft musste die Bezirksliga III wieder verlassen. Bei vielen 7:9 - Niederlagen war nicht mehr drin als der letzte Platz. Das bedeutete natürlich den Abstieg in die Kreisliga I. Auch die 2. Mannschaft war lange Zeit in den Abstiegskampf verwickelt. Doch die letzten vier Spiele wurden gewonnen und das Team rettete sich auf den 7. Platz in der Kreisliga II.

Im April musste die Vereinsmeisterschaft für das Jahr 2013 nachgeholt werden. In Abwesenheit von Ch. Sandberg setzte sich Markus Klerner vor U. Jakob durch, den 3. Platz belegte M. Schlottke.

Neuwahlen standen bei der Generalversammlung Anfang Juni auf dem Programm. Die alte Vorstandschaft wurde bestätigt und soll das Vereinsschiff weiter auf Kurs halten. Bei der Planung für die Saison 2014/15 war eine "Verjüngung" der Ersten angesagt. Günter Tischer und Bernhard Klerner erklärten sich bereit, den Weg für die Jungen freizumachen. Allerdings musste gründlich nachgedacht werden, um dies in Einklang mit der Punkteregelung der Rangliste zu bringen.

Als Vorbereitung auf die neue Saison wurden im September Vereins- und Pokalmeisterschaft abgehalten. Nicht zu schlagen war wieder einmal Ch. Sandberg, der in allen drei Wettbewerben dominierte.

Ein "Fähnlein von sieben Aufrechten" machte sich zur Herbstwanderung nach Obersdorf mit Einkehr in die Dunkelhütte auf. Bei guter Laune und gutem Essen streifte man wie immer Highlights aus vergangenen Tagen. Schön war's!

In der Besetzung Müller H., Tischer G. und Klerner B. nahm eine Vertretung des TTC an den Kreismannschaftsmeisterschaften der Senioren 50 teil. Das Endturnier der Vorrundensieger der zehn teilnehmenden Vereine fand in Altenkunstadt statt. Wir konnten im Halbfinale den TV Oberwallenstadt besiegen, mussten uns aber den starken Tüschnitzern im Endspiel beugen.

Den Abschluss des Jahres bildete der Presssack-Cup  2014. Immerhin 11 Aktive fanden sich zu diesem Doppel-Zufallsturnier ein. Im Endspiel setzten sich Ch. Sandberg/G. Tischer nach spannendem Verlauf gegen M. Gack/M. Klerner mit 3:1 durch.

Neugierig kann man in die Zukunft blicken: Die 1. Mannschaft belegt in der Kreisliga I mit nur zwei Verlustpunken den 1. Platz, die 2. Vertretung findet sich im noch nicht gesicherten Mittelfeld der Kreisliga II.

Wir gehen wie immer optimistisch an die kommenden Aufgaben heran.

 

2015 - das Jahr der Verstärkungen

Das Jahr begann für den TTC wie immer mit dem traditionellen Kameradschaftsabend. Am 5. Januar fanden sich ca. 25 Aktive, Freunde und Gönner im Kulturhaus ein und ließen sich das gute Essen (Grillplatte mit diversen Salaten) bei Freibier schmecken. Wie immer in den letzten Jahren kümmerte sich Uwe Jakob, zusammen mit Dieter Fischer und Herbert Müller, vorbildlich um die Organisation.

Am Ende der Saison - die 1. und 2. Mannschaft belegten den 2. bzw. den 5. Platz in ihren Ligen - schlossen sich überraschend zwei auswärtige Spieler dem TTC an. Manuel Bojer und Christian Lutter vom TV Oberwallenstadt wurden bei der Erstellung der Rangliste in die 1. Mannschaft an Position 2 und 5 gesetzt.

Die Jahreshauptversammlung vom 13. Juni lief nach bewährtem Muster ab. Vorstand H. Müller streifte die sportlichen Höhepunkte der abgelaufenen Saison und lobte den Teamgeist in beiden Vertretungen., denn immer wieder mussten wegen Spielerausfällen Ersatzleute einspringen.

Bei der Ehrung der Vereinsmeister half Ehrenmitglied Fredi Recknagel. Christopher Sandberg setzte sich wie seit Jahren in allen Wettbeweben durch.

Am 5. August verstarb Ehrenmitglied und langjähriger 2. Vorstand Alfons Göhring im Alter von 85 Jahren. Der TTC wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Von Aufstiegen darf am Ende der Vorrunde geträumt werden: Die 1. Mannschaft ist Spitzenreiter in der Kreisliga I, die 2. Mannschaft belegt den 5. Platz in der Kreisliga II. Dies ist nicht zuletzt auf die Leistungen beider Neuzugänge zurückzuführen.

Am 29. Dezember spielten wir unseren Presssack-Cup aus. Nie zuvor war die Beteiligung so groß. Auch hier dominierte Christopher Sandberg, zusammen mit seinem Partner Markus Gack.

Es gibt viele Gründe, positiv nach vorne zu blicken!

 

2016 - das Jahr vieler Erfolge

Wie seit vielen Jahren startete der TTC mit dem Kameradschaftsabend in das neue Jahr. Die bewährten Kräfte Uwe Jakob und Dieter Fischer organisierten zusammen mit Vorstand Herbert Müller ein Spanferkelessen. Bis in die Nacht hinein wurde gefachsimpelt, von alten Zeiten erzählt und traditionell auch Tarock gespielt.

Schon am 6. April sicherte sich die erste Herrenmannschaft den Meistertitel in der Kreisliga I durch ein souveränes 9:1 gegen den Verfolger TTC Burgkunstadt II - und das zwei Spieltage vor Saisonabschluss. Nicht unerheblich waren über die ganze Saison hinweg die beiden Neuzugänge Manuel Bojer und Christian Lutteran diesem Erfolg beteiligt.

Darauf wies auch Herbert Müller in der Generalversammlung hin. Er erinnerte in seiner Rückschau zudem an das unglücklich verlaufende Relegationsspiel der zweiten Mannschaft, das gegen Unterzettlitz mit 5:9 verloren ging. Beinahe wäre dann ein zweiter Aufstieg zu verzeichnen gewesen. Die Umstände kennen Insider.

An den Vereinsmeisterschaften nahmen neun Spieler teil, wobei sich Christopher Sandberg vor Manuel Bojer durchsetzte. Den dritten Platz belegte Uwe Jakob. Im Doppel siegten Manuel Bojer/Christian Lutter.

Den Spieß umdrehen konnte Manuel bei der Pokalmeisterschaft, wo er in der zweiten Runde mit 3:1 gegen Christopher die Oberhand behielt und sich im Endspiel gegen Christian Lutter 3: 0 durchsetzte.

Gleich drei Highlights gab es noch im Dezember. Achim Göhring, Sohn des verstorbenen Ehrenmitglieds und ehemaligen 2. Vorstands Alfons Göhring, spendierte einen Wanderpokal, der im doppelten KO-System ausgespielt wurde. Hier schien sich eine Überraschung anzubahnen, als in Abwesenheit von Christopher S. sich im Endspiel Markus Gack und Manuel Bojer gegenüberstanden. Nach spektakulären Ballwechseln gewann dann doch Manuel und ist somit ertser Titelträger des neuen Pokals.

Für eine Überraschung sorgte die Seniorenmannschaft Ü 50 in der Besetzung Uwe Jakob, Günter Tischer und Georg Gahn. Sie holte sich die Kreismeisterschaft durch ein klares 4:1 im Endspiel gegen den TTC Tüschnitz. Wie schrieb da Thomas Förtsch in seinem Bericht auf der Tüschnitzer Homepage:  An den Betonmischern aus Lettenreuth bissen wir uns die Zähne aus ...

Den Abschluss des Jahres bildete wie immer der Presssack-Cup. Nach spannenden Spielen setzten sich im Endspiel Uwe J. und Markus G. gegen Manuel B. und Georg G. durch.

So erfolgreich kann es auch 2017 weitergehen!

 

2017 - das Jahr der meisterhaften "Zweiten"

Der Jahresbeginn gestaltete sich wie immer. Von Uwe Jakob organisiert ließ der Kameradschaftsabend am 05.01. keine Wünsche offen und trug zur Festigung der Gemeinschaft bei. 

Im sportlichen Bereich war das Augenmerk diesmal auf die 2. Mannschaft gerichtet. Während die 1. Vertretung in der Bezirksliga III sich ständig im gesicherten Mittelfeld befand, spielte die Zweite von Anfang an um den Titel in der Kreisliga II mit. Es kristallisierte sich ein Zweikampf mit dem TV Oberwallenstadt II heraus. Am Ende stand unsere Vertretung klar an der Spitze und durfte die Meisterschaft feiern. Der Meistermannschaft gehörten an: Tobias und Georg Gahn, Günter Tischer, Michael Schlottke, Bernhard Klerner, Herbert Müller, Matthias und Alexander Lutter.

Am 05. Mai feierte Günter Tischer - er ist seit der Gründung des Vereins aktiver Spieler mit über 1000 Spielen - seinen 60. Geburtstag. Die gesamte TTC-Familie war eingeladen und erwies ihm "gebührend" die Ehre.

Bei den Vereinsmeisterschaften setzte sich erstmals Christian Lutter durch, während Manuel Bojer bei der Pokalmeisterschaft den Siegertitel errang.

In der Jahreshauptversammlung bezeichnete Vorstand Herbert Müller den TTC als kleinen, aber feinen Verein. Das Jahr 2017 sei eines der erfolgreichsten Jahre des TTC. Er wies darauf hin, dass die kommende Spielzeit eine große Herausforderung werden würde. Herbert sollte Recht behalten. Nach Abschluss der Vorrunde befinden sich beide Mannschaften im Abstiegskampf.

Den Jahresabschluss bildete traditionell der Presssack-Cup, bei dem sich im Endspiel Michael Schlottke und Markus Gack gegen Uwe Jakob und Stefan Büchner durchsetzten. Den Alfons Göhring-Gedächtnispokal sicherte sich ungeschlagen Manuel Bojer.

Gespannt dürfen nun alle sein, wie es sportlich, in welcher Liga auch immer, weitergeht. Es steht nämlich für 2018 eine Umstrukturierung an, von der wir nicht wissen, wie sie für uns aussehen wird.

 

2018 - das Jahr der Umstrukturierung

Der Start ins neue Jahr begann wie gewohnt am 5. Januar mit einem Kameradschaftsabend im Kulturhaus. Am 9.1. und am 31.8. kämpften insgesamt 20 Aktive um den Alfons Göhring - Gedächtnispokal. Es kam zu tollen Begegnungen und am Ende setzte sich jeweils Manuel Bojer ungeschlagen durch. Nun bleibt der Pokal in seinen Händen, da Manuel sich den Titel zum dritten Mal sicherte. Die Platzierungen der beiden Herrenmannschaften am Ende der Saison waren unbefriedigend (1. Mannschaft Letzter in der Bezirksliga III, 2. Mannschaft Drittletzter in der Kreisliga I), jedoch nicht aussagekräftig. Am Ende viel Aufregung um nichts. Beide Mannschaften verblieben in ihren Ligen, nur deren Bezeichnungen hatten sich im Rahmen der Umstrukturierung der TT-Kreise geändert.

Am 2. Juni stand die Generalversammlung mit Neuwahlen an. Nach einer langen Zeit von 32 Jahren wurde Herbert Müller für weitere zwei Jahre einstimmig gewählt. 2. Vorsitzender blieb Günter Tischer. Außerdem wurden im Amt bestätigt Markus Klerner (Kassier) und Bernhard Klerner (Schriftführer). Den Vereinsmeistertitel holte sich Christopher Sandberg, ebenso wie den Titel beim Pokalsiegerturnier. Lediglich bei den Meisterschaften im Doppel musste er sich mit Dieter Fischer dem Duo Manuel Bojer/Günter Tischer beugen, die im Finale mit 3:2 knapp die Oberhand behielten. Im Anschluss an die Versammlung war die gesamte TTC-Familie wie immer zur Saisonabschlussfeier eingeladen. Essen und Trinken spendierte der Verein.

Mit gemischten Gefühlen starteten im September beide Mannschaften in die neue Saison. Wider Erwarten stehen aber beide Vertretungen in ihren Ligen blendend da. Die 1. Mannschaft überwintert in der der Bezirksliga Gruppe 2 Süd auf einem beachtlichen 5. Platz, vermutlich ohne Abstiegssorgen, die 2. Mannschaft überrascht gar mit einem 2. Platz in der Bezirksklasse 3 Lichtenfels. 

Sportlich gesehen also können wir optimistisch ins neue Jahr blicken. Der Kameradschatsabend am 5. Januar 2019 wird nach langer Tradition durch eine Winterwanderung mit Einkehr ersetzt.

 

2019 - ein Jahr der Ruhe und Zufriedenheit

Eine  Winterwanderung am 5. Januar - als Alternative zur traditionellen Jahresabschlussfeier - bildete den Start ins neue Jahr. Ziel war die Gaststätte "Alte Post" in Michelau. Nahezu alle Aktive fanden sich ein und ließen sich das gute Essen schmecken. Das Fachsimpeln kam dabei nicht zu kurz. Möglicherweise findet dieses Zusammensein in den nächsten Jahren eine Fortsetzung.

Nach dem Abschluss der Vorrunde 2018/19 lagen beide Vertretungen jeweils auf gesicherten Plätzen, die 2. Mannschaft konnte sogar um die Meisterschaft mitspielen. Am Ende der Saison belegten beide Mannschaften einen beachtlichen 3. Platz. Sportlich gesehen also eine sehr gute Bilanz. Bei der Jahreshauptversammlung im Juli stellte Vorstand H. Müller dies auch mit Zufriedenheit fest. Zudem würdigte er auch das Abschneiden der 2. Mannschaft im Pokalwettbewerb. In der Besetzung Michael Schlottke, Markus Klerner, Georg Gahn und Günter Tischer schaffte es die "Zweite" bis ins Final-Four im Bezirkspokal Oberfranken West und erspielte sich dort einen sehr guten 3. Platz. Vorsitzender H. Müller nahm bei der Hauptversammlung auch die Ehrungen der Vereinsmeister im Einzel und Doppel sowie des Wanderpokalsiegers vor. Überragender Akteur war Manuel Bojer, der in allen drei Konkurrenzen an 1. Stelle lag. Im Einzel belegten Christian Lutter und Tobias Gahn die weiteren Plätze. Im Doppelendspiel setzte sich Manuel mit Markus Klerner gegen Günter Tischer/Michael Schlottke durch. Im Pokal musste Manuel schon alle Kräfte aufbieten, um sich gegen Uwe Jakob zu behaupten.

Anlässlich seines 50. Geburtstages im August spendierte Markus Klerner allen Aktiven des TTC ein Essen im Kulturhaus, dazu floss auch reichlich Bier. Für den Saisonauftakt waren alle gerüstet, zumal während der Sommerpause trainiert wurde. So nahmen beide Mannschaften gute Plätze nach der Vorrunde ein, wobei die 1. Vertretung sogar um die Meisterschaft mitspielen kann. Gut im Soll liegt die 2. Mannschaft. Aus Termingründen wurde der Presssack-Cup auf den 15. Januar 2020 verlegt. Wir können zuversichtlich ins neue Jahr gehen!

 

2020 - das Jahr der Corona-Pandemie

Der Start ins Jahr verlief "planmäßig". Die Aktiven des TTC feierten in Michelau in der Gaststätte zur Alten Post den Jahresabschluss. Vorstand H. Müller begrüßte 13 Teilnehmer und überreichte jedem, wie vereinbart, 15€. Über sieben Stunden saßen wir gemütlich zusammen und ließen viele Momente aus vergangenen Zeiten Revue passieren.

Eine traurige Nachricht erreichte uns im Februar. Im Alter von 62 Jahren verstarb unser ehemaliger Vorstand Heinz Irblich nach langer Krankheit. Heinz hatte über vier Jahre den Verein in einer schwierigen Zeit geführt. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Im März feierte das Trio Christian Lutter, Manuel Bojer und Christopher Sandberg einen grandiosen Erfolg. Die Lettenreuther holten sich den Pokalsieg beim "Final Four" und  ließen beim Turnier in Altenkunstadt renommierte Vereine wie Scherneck, Strullendorf und Weidhausen hinter sich.

Gerade noch rechtzeitig und unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen führten wir unsere Vereinsmeisterschaften im Einzel und Doppel sowie die Pokalmeisterschaft durch. In allen Wettbewerben dominierte Manuel Bojer und landete jeweils auf dem Siegerpodest - eine beeindruckende Leistung!

Ab Mai trat nun ein, was zu befürchten war. Alle Sportarten im Amateurbereich mussten den Spielbetrieb wegen der Corona-Pandemie einstellen und niemand konnte voraussehen, wie sich die Dinge entwickeln würden. Bei der Generalversammlung mit Neuwahlen im Juli wurden alle Funktionsträger in ihren Ämtern bestätigt, lediglich den Posten des Kassiers übernahm Manuel Bojer von Markus Klerner.

Eine Hallenreinigung führten wir im September durch. Unter strengen Auflagen wurde dann auch der Spielbetrieb wieder aufgenommen und alle waren guter Hoffnung, die neue Saison bis zum Jahresende fortführen zu können. Jedoch machte Corona allen einen Strich durch die Rechnung. Zum 31.10.2020 wurde der Spielbetrieb in allen Ligen wieder komplett eingestellt.

Wir alle können nur hoffen, dass sich die Lage im neuen Jahr entspannt und wir unseren Sport weiter ausführen können.

 

2021 - das Jahr der gewaltigen Einschränkungen

Auf ein Minimum reduziert waren nahezu alle Aktivitäten des TTC. So mussten coronabedingt alle üblichen kulturellen Veranstaltungen abgesagt werden und der Punktspielbetrieb fand nur teilweise statt. Davon waren beide Mannschaften gleichermaßen betroffen, weil gemäß Vorgabe des BTTV nur eine einfache Runde gespielt werden durfte. Wie die Ergebnisse abschließend gewertet werden, ist noch nicht endgültig geklärt.

Somit dürfte dieser Beitrag der kürzeste aller Einträge für die Chronik sein. Es kann eigentlich nächstes Jahr nur besser werden!

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